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Rapé Herstellung

Die Kunst der Rapé-Herstellung: Ein Einblick in Tradition und Praxis

Geschrieben von: Jakob Malkmus

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Lesezeit 5 min

Über den Autor:
Happy420 Gründer Jakob

Jakob Malkmus - Gründer von Happy420


Als holistischer Ernährungsberater, Naturliebhaber und Kräuterkundler teilt Jakob Malkmus die Überzeugung, dass wir in der Lage sind, unsere Vitalität zu steigern und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Immer mehr Menschen streben eine optimale und natürliche Versorgung mit Nährstoffen an. Er liebt es seit Jahren, sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der holistischen Gesundheit weiter zu entwickeln und mit anderen zu teilen.

Rapé Herstellung ist ein faszinierender Prozess, der tief in den Traditionen indigener Völker des Amazonas verwurzelt ist. Rapé, ein feines Schnupfpulver aus Tabak und Asche heiliger Bäume, wird traditionell in Zeremonien zur Reinigung von Körper und Geist genutzt. Doch wie wird Rapé hergestellt ? Welche Zutaten werden verwendet, und kann man Rapé selber machen ? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige rund um die traditionelle Herstellung von Rapé und wie du es mit Respekt und Sorgfalt selbst herstellen kannst.


Tipp: Lese den Artikel unbedingt bis zum Ende, dort wartet eine Überraschung auf dich! 😉

Inhaltsverzeichnis

Was ist Rapé?

Rapé (ausgesprochen "Ha-peh") ist eine heilige Mischung aus verschiedenen Pflanzen, die von indigenen Stämmen seit Jahrhunderten genutzt wird. Die wichtigste Zutat ist Tabak der Sorte   Nicotiana rustica  , auch Mapacho genannt. Dieser enthält ein Vielfaches an Nikotin im Vergleich zu herkömmlichem Tabak und wirkt stark erdend. Neben Tabak werden unterschiedliche Heilpflanzen und Aschen heiliger Bäume beigemischt, um spezifische Wirkungen zu erzielen.


Die Wirkung von Rapé reicht von mentaler Klarheit und Entspannung bis hin zu tiefgehenden spirituellen Erfahrungen . Es wird meist mit speziellen Pfeifen wie dem Tepi (Zeremonienpfeife) oder dem Kuripe (Selbstapplikator) in die Nasenlöcher eingeblasen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Rapé-Herstellung

Die Rapé Herstellung erfordert Geduld, Wissen und qualitativ hochwertige Zutaten. Traditionell wird sie von Schamanen oder erfahrenen Herstellern durchgeführt. Doch wer sich intensiv mit den Pflanzen und ihrer Wirkung auseinandersetzt, kann Rapé selbst herstellen.


1. Auswahl der Zutaten

Die Qualität der Zutaten bestimmt die Wirkung und Reinheit des Rapés. Für die Herstellung benötigst du:

  • Tabak (  Nicotiana rustica  ) – Grundzutat mit starkem Nikotingehalt

  • Asche heiliger Bäume – oft aus Pau Pereira, Tsunu oder Caneleiro

  • Weitere Pflanzen (optional) – z.B. Minze, Catuaba, Tonkabohnen oder Anis für spezifische Wirkungen


2. Trocknen und Vorbereiten der Pflanzen

  • Der Tabak wird schonend getrocknet , um seine Wirkstoffe zu erhalten. Dies geschieht meist an einem schattigen Ort mit guter Luftzirkulation.

  • Kraftpflanzen und Rinden werden gesammelt und ebenfalls getrocknet.

  • Anschließend wird das Material zerkleinert, bevor es weiterverarbeitet wird.


3. Herstellung der Asche

  • Die Rinde oder das Holz des jeweiligen Baumes wird kontrolliert verbrannt.

  • Die Asche wird gesiebt, um Unreinheiten zu entfernen.

  • Anschließend wird sie sehr fein gemahlen, bis eine pudrige Konsistenz entsteht.


4. Mahlen und Sieben der Zutaten

Nun werden alle Zutaten kombiniert und mehrfach gemahlen:

  • Der getrocknete Tabak wird zu feinem Pulver verarbeitet.
  • Die Pflanzen- und Aschenbestandteile werden separat zerkleinert.

  • Alle Zutaten werden sorgfältig vermischt und mehrfach gesiebt , um eine gleichmäßige, feine Konsistenz zu erhalten.


5. Mischen und Aktivieren des Rapés

Der letzte Schritt ist das sorgfältige Mischen und "Aktivieren" des Rapés. Dies geschieht durch:

  • Energetische Aufladung – Traditionell wird Rapé während der Herstellung mit Gebeten oder Liedern "aufgeladen".

  • Feinjustierung des Mischverhältnisses – Abhängig von der gewünschten Wirkung kann das Verhältnis von Tabak zu Asche angepasst werden.

Getrockneter Tabak

Kann man Rapé selber machen?

Ja, aber mit großer Sorgfalt . Die eigene Herstellung von Rapé sollte mit Respekt vor der Tradition und mit hochwertigen Zutaten erfolgen. Hier einige Tipps:

Reinheit : Verwende nur natürliche, unbehandelte Pflanzen ohne Pestizide.

Kenntnis der Pflanzen : Informiere dich über die Wirkung jeder Zutat.

Feine Verarbeitung : Mahle und siebe die Mischung gründlich, um eine angenehme Anwendung zu gewährleisten.

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Lagerung und Haltbarkeit von Rapé

Damit dein selbst hergestelltes Rapé lange haltbar bleibt , solltest du folgende Dinge beachten:


  • Luftdichte Aufbewahrung : Bewahre das Pulver in einem luftdichten Glas oder Behälter auf.

  • Dunkel und trocken lagern : Licht und Feuchtigkeit können die Qualität des Rapés beeinträchtigen.

  • Nicht mit Metall in Kontakt bringen : Metall kann mit den Inhaltsstoffen reagieren und die Wirkung verändern.

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Fazit: Die Kunst der Rapé Herstellung

Die Rapé Herstellung ist ein kunstvoller Prozess, der tief in der spirituellen und medizinischen Tradition des Amazonas verwurzelt ist. Wer Rapé selbst herstellen möchte, sollte dies mit Respekt, Sorgfalt und qualitativ hochwertigen Zutaten tun.


Wenn du dir nicht sicher bist, ob du es selbst herstellen solltest, kannst du dich an erfahrene Hersteller wenden, die traditionelle Methoden respektieren und hochwertige Mischungen anbieten.

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Disclaimer: 

Dieser Artikel dient ausschließlich zu wissenschaftlichen und informativen Zwecken . Wir ermutigen nicht zum Konsum von Rapé und raten dazu, sich mit den gesetzlichen Regelungen des jeweiligen Landes vertraut zu machen.

FAQ

1. Welche Bäume eignen sich am besten für die Asche in Rapé?

Traditionell werden Baumarten wie Pau Pereira, Tsunu, Caneleiro oder Murici verwendet. Jede Baumart bringt unterschiedliche energetische und physische Eigenschaften mit sich.

2. Kann man Rapé auch ohne Tabak herstellen?

Ja, es gibt nikotinfreie Varianten, bei denen andere Heilpflanzen und Asche als Basis verwendet werden. Diese haben jedoch eine andere Wirkung als klassisches Rapé mit Nicotiana rustica .

3. Wie fein muss das Rapé-Pulver sein

Je feiner, desto besser! Traditionell wird Rapé mehrfach gesiebt, bis es eine pudrige Konsistenz erreicht. Ein grobes Pulver kann unangenehm in der Nase sein.

4. Welche Geräte benötigt man zur Herstellung von Rapé?

  • Mörser oder Mühle zum Mahlen
  • Sieb mit sehr feiner Maschenweite
  • Feuerquelle zur Herstellung der Asche
  • Luftdichte Behälter zur Lagerung

5. Wie lange ist selbstgemachtes Rapé haltbar?

Bei richtiger Lagerung (luftdicht, dunkel, trocken) kann Rapé mehrere Monate bis Jahre haltbar sein. Feuchtigkeit und Licht können die Qualität jedoch mindern.

6. Wo kann ich die benötigten Zutaten für Rapé kaufen?

In spezialisierten Shops oder direkt von indigenen Herstellern. Achte darauf, dass die Produkte nachhaltig und unbehandelt sind.

7. Ist die Herstellung von Rapé in Deutschland legal?

Da Rapé oft Nicotiana rustica (Mapacho) enthält, könnte es unter Tabakgesetze fallen. Rein pflanzliche Mischungen ohne Nikotin sind unproblematischer. Informiere dich immer über die aktuelle Rechtslage.

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