
Die Herstellung von CBD: Ein Blick hinter die Kulissen
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Lesezeit 10 min
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Geschrieben von: Jakob Malkmus
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Jakob Malkmus - Gründer von Happy420
Als holistischer Ernährungsberater, Naturliebhaber und Kräuterkundler teilt Jakob Malkmus die Überzeugung, dass wir in der Lage sind, unsere Vitalität zu steigern und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Immer mehr Menschen streben eine optimale und natürliche Versorgung mit Nährstoffen an. Er liebt es seit Jahren, sein Wissen und seine Erfahrung im Bereich der holistischen Gesundheit weiter zu entwickeln und mit anderen zu teilen.
Cannabidiol, besser bekannt als CBD, hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Es wird oft als natürliches Wundermittel beschrieben und soll bei verschiedenen Gesundheitsproblemen unterstützend wirken. Doch wie genau wird CBD hergestellt ? In diesem Beitrag werfen wir einen detaillierten Blick auf den gesamten Herstellungsprozess von CBD – von der sorgfältigen Anbauphase über die Extraktion bis hin zur finalen Produktformulierung.
Ein faszinierender Fakt über CBD: Bereits in den 1940er Jahren isolierte der amerikanische Chemiker Roger Adams das Cannabinoid erstmals. Doch erst 1963 gelang es dem israelischen Wissenschaftler Raphael Mechoulam, die chemische Struktur von CBD vollständig zu entschlüsseln. Diese bahnbrechende Entdeckung bildete die Grundlage für das heutige Verständnis von Cannabinoiden und ihrer potenziellen medizinischen Anwendung.
Cannabis, auch bekannt als Hanf, ist eine Pflanze, die seit Jahrtausenden für ihre Vielseitigkeit geschätzt wird. Schon lange bevor sie für ihre berauschende Wirkung bekannt wurde, nutzte man sie zur Herstellung von Textilien und Seilen. In Deutschland wurde der Anbau von Hanf zwischen 1982 und 1996 verboten. Seit 1996 ist der Anbau von Nutzhanf wieder erlaubt – allerdings unter strengen Auflagen: Der THC-Gehalt darf maximal 0,2 % betragen.
Doch THC ist nicht das einzige Cannabinoid, das in der Hanfpflanze vorkommt. Tatsächlich enthält die Pflanze über 100 verschiedene Cannabinoide, die unterschiedliche Wirkungen und Anwendungsbereiche haben. Eines der bekanntesten ist CBD, das für seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile geschätzt wird.
Lesetipp: Was die Cannabispflanze noch so ausmacht, erfährst du in diesem Blog.
Cannabis hat in Deutschland eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Schon damals wurde die vielseitige Pflanze für medizinische Zwecke genutzt und war weitgehend akzeptiert. Doch diese positive Einstellung änderte sich drastisch in den 1920er Jahren, als eine immer strengere Drogenpolitik eingeführt wurde. Die neue Gesetzgebung zielte darauf ab, den Anbau und Konsum von Cannabis zu unterbinden, was zu erheblichen Einschränkungen bei der legalen Nutzung führte.
Um CBD in einer nutzbaren Form zu gewinnen, muss es sorgfältig aus der Cannabis-Pflanze extrahiert werden. Dieser Prozess umfasst mehrere entscheidende Schritte – von der Aufzucht der Pflanze bis hin zur finalen CBD-Produktion.
Sobald die Hanfpflanzen ausgereift sind und den gewünschten CBD-Gehalt erreicht haben, beginnt die Ernte. Diese kann entweder manuell per Hand oder mithilfe spezieller Erntemaschinen erfolgen. Mähdrescher, die speziell für die Hanfsamen-Ernte entwickelt wurden, schneiden dabei gezielt den oberen Teil der Pflanze – also die Blüten und Samen, da diese besonders wertvoll für die Herstellung von CBD-Produkten sind. Aus ihnen wird vorrangig CBD-Öl gewonnen, und nach dem Trocknungsprozess können die Blüten auch für den Rauch- oder Verdampfungskonsum genutzt werden. Die Stängel der Hanfpflanze spielen in der CBD-Produktion eine untergeordnete Rolle, da sie vor allem zur Herstellung von Textil- und Industriefasern verwendet werden.
Wenn speziell CBD-reicher Hanf angebaut wird, erfolgt die Ernte der Blüten meist von Hand, um eine schonende Weiterverarbeitung zu gewährleisten. Anschließend werden sie direkt zum Trocknen aufgehängt, damit die wertvollen Cannabinoide und Terpene optimal erhalten bleiben. Dabei sind einige Faktoren besonders wichtig:
Diese sorgfältige Verarbeitung stellt sicher, dass die CBD-Blüten ihre maximale Potenz und Qualität behalten.
Sobald die Hanfpflanzen ausgereift sind und den gewünschten CBD-Gehalt erreicht haben, beginnt die Ernte. Diese kann entweder manuell per Hand oder mithilfe spezieller Erntemaschinen erfolgen. Mähdrescher , die speziell für die Hanfsamen-Ernte konzipiert sind, schneiden dabei nur den oberen Teil der Pflanze – also die Blüten und Samen , die für die Herstellung von CBD-Produkten besonders wertvoll sind.
CBD-Öl wird vorrangig aus diesen beiden Pflanzenteilen gewonnen. Nach dem Trocknungsprozess können die Blüten auch für den Rauch- oder Verdampfungskonsum genutzt werden. Die Stängel der Hanfpflanze hingegen spielen in der CBD-Herstellung eine untergeordnete Rolle und werden hauptsächlich zur Produktion von Textil- und Industriefasern verwendet.
Wenn speziell CBD-reicher Hanf angebaut wird, erfolgt die Ernte der Blüten meist von Hand . Anschließend werden sie direkt zum Trocknen aufgehängt, um die wertvollen Cannabinoide und Terpene optimal zu erhalten. Wichtige Faktoren beim Trocknungsprozess sind:
Durch eine sorgfältige Verarbeitung bleibt die Qualität der CBD-Blüten bestmöglich erhalten.
Was ist eigentlich Happy420?
Happy420 steht für natürliche Produkte mit Herz und Leidenschaft. All unsere Räucherprodukte aus Hanf sind zu 100% natürlich, EU-zertifiziert, frei von Pestiziden und Herbiziden, um dir zu gefallen. Selbstverständlich achten wir dabei streng auf Nachhaltigkeit in der Herstellung und faire Arbeitsbedingungen. Die Produktionsprozesse werden von uns regelmäßig überwacht, um eine gleichbleibende Qualität gewährleisten zu können. Nur so schaffen wir es dich glücklich zu machen.
Nun kommen wir zu einem besonders wichtigen Schritt in der CBD-Herstellung – dem Trocknungsprozess. Schon kleine Fehler können die Qualität des Endprodukts erheblich beeinträchtigen.
Beim Trocknen der Blüten ist es essenziell, dass überschüssige Feuchtigkeit langsam verdunstet. Dadurch kann sich der Cannabinoid-Gehalt erhöhen, und wertvolle ätherische Öle bleiben besser erhalten. Während des Trocknungsprozesses spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Die Dunkelheit des Raumes ist besonders wichtig, da Licht die empfindlichen Cannabinoide abbauen kann. Auch die Temperatur muss sorgfältig kontrolliert werden, um eine schonende Verdunstung der Feuchtigkeit zu gewährleisten. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Schimmelbildung begünstigen, während eine zu trockene Umgebung die Blüten brüchig macht. Zudem ist eine regelmäßige Luftzufuhr notwendig, um eine gleichmäßige Trocknung zu ermöglichen und Staufeuchtigkeit zu vermeiden.
Damit die CBD-Blüten ihre beste Qualität behalten, dürfen sie nicht übermäßig austrocknen. Idealerweise verlieren sie maximal 70 % ihrer Feuchtigkeit. Der gesamte Trocknungsprozess dauert in der Regel zwischen 10 und 15 Tagen. Eine längere Trocknungszeit kann sich negativ auf die Qualität auswirken, da die Blüten ihre wertvollen Inhaltsstoffe verlieren könnten.
Die Extraktion ist einer der entscheidendsten Schritte in der CBD-Herstellung, da hier das Cannabidiol aus den getrockneten Hanfblüten gewonnen wird. Es gibt verschiedene Methoden, um das CBD aus der Pflanze zu extrahieren, doch bevor dieser Prozess überhaupt beginnen kann, muss zunächst die inaktive Vorstufe CBDA (CBD-Carbonsäure) in aktives CBD umgewandelt werden. Dieser Schritt wird Decarboxylierung genannt. Dabei handelt es sich um einen chemischen Vorgang, bei dem durch Erhitzung ein Kohlenstoffdioxid-Molekül abgespalten wird. Erst danach kann das eigentliche CBD-Extrakt gewonnen werden.
Um jedoch ein hochwertiges und reines CBD-Extrakt zu erhalten, sind komplexe Extraktionsmethoden erforderlich. Eine der bevorzugten Techniken ist die CO₂-Extraktion, bei der unter hohem Druck und niedriger Temperatur das CBD besonders schonend aus dem Pflanzenmaterial gelöst wird. Diese Methode gilt als äußerst effizient und sicher. Eine weitere Möglichkeit ist die Lösungsmittel-Extraktion, bei der Lösungsmittel wie Ethanol oder Butan verwendet werden, um das CBD aus den Blüten herauszulösen. Hierbei ist eine sorgfältige Reinigung notwendig, um Rückstände im Endprodukt zu vermeiden. Eine einfachere, aber weniger effiziente Methode ist die Ölextraktion, bei der Öle wie Olivenöl oder Kokosnussöl genutzt werden, um das CBD zu binden. Diese Technik eignet sich vor allem für die hausgemachte CBD-Produktion, da sie keine aufwendige Ausrüstung erfordert.
Nach der Extraktion wird das gewonnene Roh-CBD weiter gereinigt und destilliert, um Verunreinigungen zu entfernen und eine möglichst hohe Reinheit zu gewährleisten.
Lesetipp: Welchen Unterschied es zwischen CBD und Hanf gibt, kannst du hier nachlesen.
Im vorletzten Schritt der CBD-Herstellung wird das extrahierte CBD in verschiedene Endprodukte formuliert. Die Auswahl der Formulierung hängt von der gewünschten Anwendungsform ab. Besonders beliebt ist CBD-Öl, das in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich ist und vielseitig eingesetzt werden kann.
Bei der Formulierung des Endprodukts können zusätzlich Trägeröle, Aromen oder andere Wirkstoffe hinzugefügt werden, um die gewünschten Eigenschaften zu erzielen. Die herkömmlichen Endprodukte von CBD umfassen verschiedene Darreichungsformen, die sich in ihrer Wirkungsweise und Anwendung unterscheiden.
CBD-Öl zählt zu den beliebtesten und vielseitigsten Möglichkeiten, CBD zu konsumieren. Es wird in Fläschchen mit Tropfverschluss oder Pipetten angeboten und wird in der Regel sublingual eingenommen. Dabei träufelt man die gewünschte Menge unter die Zunge und hält sie dort etwa 60 Sekunden, bevor man sie schluckt. Dies ermöglicht eine schnelle Aufnahme über die Mundschleimhaut und sorgt für eine effiziente Dosierung.
Eine weitere Möglichkeit sind CBD-Edibles, bei denen CBD in Lebensmitteln und Getränken verarbeitet wird. Dazu gehören unter anderem CBD-Gummis, Schokolade, Kaffee oder Tee. Diese Methode ist besonders angenehm, jedoch dauert es länger, bis die Wirkung eintritt, da das CBD erst über den Verdauungstrakt verarbeitet werden muss.
Das Vaporisieren von CBD stellt eine besonders schnelle Methode dar, um CBD in den Körper aufzunehmen. Hierbei wird CBD-Liquid in einer Vape oder E-Zigarette erhitzt und anschließend inhaliert, wodurch es direkt über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt. Diese Methode ist jedoch nicht für jeden geeignet, insbesondere nicht für Menschen mit Lungenerkrankungen oder jene, die das Rauchen vermeiden möchten.
Eine weitere beliebte Anwendungsform sind CBD-Hautpflegeprodukte. Hier wird CBD in Cremes, Lotionen oder Salben verarbeitet, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Diese Produkte werden oft zur Linderung von Hautproblemen, Schmerzen oder Entzündungen verwendet und wirken gezielt auf der behandelten Hautstelle , ohne eine psychoaktive Wirkung zu haben.
Der letzte Schritt in der CBD-Herstellung umfasst die Qualitätskontrolle der fertigen CBD-Produkte. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass jedes Produkt einen hohen Qualitätsstandard erfüllt und den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Proben werden sorgfältig auf ihren CBD-Gehalt, THC-Gehalt, mögliche Verunreinigungen und weitere relevante Parameter getestet. Dabei wird geprüft, ob die CBD-Produkte innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte liegen und keine gesundheitlichen Risiken darstellen. Nur wenn alle Tests erfolgreich bestanden wurden, kann das Produkt für den Markt freigegeben werden.
Die Herstellung von CBD ist ein komplexer Prozess, der eine sorgfältige Planung, Anbau, Ernte, Extraktion, Formulierung, Qualitätskontrolle und umfangreiche Tests erfordert. Von der Anpflanzung des Hanfs bis hin zur Verpackung und dem Vertrieb durchläuft CBD zahlreiche Schritte, um sicherzustellen, dass es sicher, hochwertig und für die Verbraucher zugänglich ist.
Die Qualität des CBDs hängt maßgeblich von der Erfahrung und den Produktionsmethoden des Herstellers ab. Daher ist es ratsam, sich für vertrauenswürdige Hersteller zu entscheiden, die transparent über ihren Herstellungsprozess informieren und unabhängige Labortests durchführen lassen. Bevor du CBD-Produkte verwendest, solltest du im Zweifelsfall mit einem Arzt oder Fachmann sprechen – insbesondere dann, wenn du gesundheitliche Bedenken hast oder bereits Medikamente einnimmst.
Bitte beachte, dass die Informationen auf Happy420.de nicht als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung oder Behandlung durch einen anerkannten Mediziner dienen. Alle Inhalte auf Happy420.de sind ausschließlich zu Informationszwecken gedacht und sollten nicht zur Diagnose oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen verwendet werden.
CBD wird aus der Cannabispflanze extrahiert. Die Extraktion erfolgt normalerweise mit Hilfe von Methoden wie CO2-Extraktion, Lösungsmittel-Extraktion oder Ölextraktion. Nach der Extraktion wird das Roh-CBD gereinigt und destilliert, um Verunreinigungen zu entfernen und die Qualität zu verbessern.
Die Blüten und Blätter der Cannabispflanze sind die Hauptquellen für CBD. Diese Teile enthalten die höchsten Konzentrationen an Cannabinoiden, einschließlich CBD.
Nein, CBD aus Hanf und CBD aus Marihuana sind nicht dasselbe. CBD aus Hanf enthält normalerweise weniger als 0,3 Prozent THC und ist in den meisten Ländern legal. CBD aus Marihuana kann höhere THC-Gehalte aufweisen und ist in vielen Ländern eingeschränkt oder illegal.
Es ist wichtig, einen vertrauenswürdigen CBD-Hersteller auszuwählen. Achten Sie auf Hersteller, die transparent über ihren Herstellungsprozess und die Qualität ihrer Produkte informieren.
Die richtige Dosierung von CBD kann von Person zu Person unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem individuellen Stoffwechsel, dem Gesundheitszustand und den gewünschten Effekten. Es ist ratsam, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen und sie nach Bedarf anzupassen.
CBD gilt als sicher und gut verträglich, aber einige Menschen können milde Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit oder Magenprobleme erfahren. Diese Nebenwirkungen sind jedoch selten und in der Regel nicht schwerwiegend.
Die Herstellung von CBD erfordert spezielle Ausrüstung und Fachwissen. Es ist nicht ratsam, CBD selbst zu Hause herzustellen, da unsachgemäße Herstellungsverfahren gefährlich sein können und die Qualität des Endprodukts beeinträchtigen könnten.
Die Legalität von CBD variiert von Land zu Land und von Bundesstaat zu Bundesstaat. In vielen Ländern ist CBD aus Hanf mit niedrigem THC-Gehalt legal, während CBD aus Marihuana strengeren Vorschriften unterliegen kann. Es ist wichtig, die lokalen Gesetze und Vorschriften zu CBD zu kennen und zu beachten.
CBD wird für eine Vielzahl von Anwendungen erforscht und genutzt, darunter Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Angst- und Stressreduktion, Schlafverbesserung und vieles mehr. Es gibt jedoch noch viel Forschung, um die vollen Potenziale und Anwendungen von CBD zu verstehen.
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