Zum Hauptinhalt springen
Dein Warenkorb
Deine Tüte ist derzeit leer.
Klicke hier, um weiterzushoppen.

CBD - Ein Mythos

CBD - Ein Mythos
Ich beginne heute mit dem Unterschied von CBD zu THC 

THC - Tetrahydrocannabinol - ist ein Molekül, welches die meisten von euch sicherlich gut kennen. Es ist das, was die typischen Effekte von Marihuanakonsum auslöst. Also: gesteigerter Appetit, sinkender Augeninnendruck und dank seiner Psychoaktivität verändert es den Gedankenfluss. Wir beginnen Dinge unglaublich lustig, interessant oder aber auch angsteinflößend zu finden. Gleichzeitig werden wir kreativ, denken aus der Box heraus, verlieren aber auch hin und wieder gerne unseren „gedanklichen Faden“. In den letzten Jahrzehnten war der Fokus der Cannabis-Grower hauptsächlich darauf ausgelegt, möglichst hohe THC-Werte zu generieren. Hatte das Gras früher noch um die 5% THC, kommt man heute auf bis zu 30%. Vor allem ist in vielen hochgezüchteten Sorten wie Haze das Verhältnis von THC zu anderen Cannabinoiden - man kennt aktuell ca. 113 - wie CBD, CBG, CBN etc. stark aus dem Gleichgewicht geraten: Beispielsweise früher 5% THC zu 2%CBD heute oft 28% THC zu 0,3% CBD. Das Verhältnis der verschiedenen Cannabinoide zueinander kombiniert mit den verschiedenen Terpenen und Terpenoiden machen den Unterschied im Highgefühl des Cannabisrausches aus. Reines isoliertes THC zum Beispiel wirkt total psychedelisch und löst einen sehr intensiven Trip aus. Kombiniert mit ein paar anderen Cannabinoiden und den richtigen Terpenen wirkt es jedoch nur noch leicht erheiternd und man bekommt immense Lust auf viel leckeres Essen.

Es ist also das Zusammenspiel, dass den Rausch ausmacht. Deswegen wirkt ein Kush anders wie ein Blueberry Cheese. Und ein Hasch aus Naturgras aus Nepal hat einen gänzlich anderen Effekt als ein Jamaikanisches Reggaekraut. Jedenfalls war früher ein Verhältnis von THC zu CBD von ca 5% THC zu 2% CBD im Gras üblich, wohingegen wir heute in den hochgezüchteten Sorten aus Holland, Spanien und Kalifornien oft 26%THC zu 1% CBD finden. Deswegen erreicht man mit dem Hippiegras unserer Eltern selbst wenn man 1g Gras raucht, dass 5 % THC enthält niemals das gleiche High wie schon mit 0,2g Amnesie Hase mit 25% THC. Die Menge an THC ist zwar dieselbe, jedoch wirkt es völlig verschieden, da der Synergismus mit all den anderen Polyphenolen, Terpenen und Cannabinoiden entscheidend ist!


Das macht das Gras ungemein stark und wenn die alten dann mal das Gras unserer Generation rauchen, haut es sie meist ordentlich um. Doch auch viele psychische Probleme und das Abhängigkeitspotential von Cannabis haben sich mit den Hochzüchtungen stark entwickelt. CBD wirkt im Gegensatz zu THC eher angstlösend und antipsychotisch. Da nur das THC in Deutschland illegal ist, haben nun einige Schweizer Züchter vor ein paar Jahren begonnen Gras so zu züchten, dass es unter dem Grenzwert von 0,2% THC liegt, dafür aber interessante Mengen der anderen Cannabinoide und Terpene enthält, vor allem eben CBD. Jetzt stellt sich natürlich die Frage:

Warum um alles in der Welt solltest du CBD genießen, wenn doch all die lustigen, sinneserweiternden Effekte auf THC zurückzuführen sind? Dazu kommen wir gleich und sei dir sicher, es gibt so einige verdammt gute Gründe! Zu CBD gibt es aufgrund der Legalität zum Glück Unmengen spannender Studien, von denen ich einige unten aufgeführt habe, die ich besonders interessant finde. CBD liegt in der Cannabispflanze überwiegend als Carbonsäure vor. Erst durch die Zuführung von Hitze wird es in die Form umgewandelt, die therapeutischen Nutzen entwickelt. Es löst sich nicht im Wasser aber dafür in Fetten oder in Alkohol. Zunächst jedoch zur Wirkweise von CBD - THC wirkt am sogenannten CB1 Rezeptor, ein Cannabinoid Rezeptor in unseren Hirnzellen. Nun gibt es einige Leute, die erzählen dir, CBD wirkt am ... Trommelwirbel... CB2 Rezeptor welcher auf magische Weise die Effekte vom CB1 Rezeptor herunterfährt und all die medizinischen Benefits von THC mit sich bringt, ohne ein psychoaktives High zu verursachen. Wäre schön, wenn das so einfach wäre. 


10 Fakten zusammengefasst

1. CBD wirkt an anderen Rezeptoren als THC 
2. CBD ist psychologisch sicher und nicht suchterzeugend.
3. Das Gras unserer Eltern hatte ein höheres Verhältnis von CBD zu THC
4. Das machte das „High“ um einiges milder, sicherer und angenehmer.
5. CBD hilft vielen Leuten von Medikamenten wegzukommen
6. CBD hilft vielen Leuten bei Angst- oder Schlafstörungen
7. CBD hilft vielen Kiffern aus dem „THC-Loch“ zu entfliehen
8. CBD kann nicht patentiert werden
9. CBD kann helfen ein metabolisches Syndrom zu behandeln
10. CBD hat erstaunliche Effekte bei neurologischen Krankheiten zeigen können!


Im Endeffekt hat CBD sehr wenig Affinität für beide Rezeptoren, sondern wirkt als Antagonist zu deren Agonisten. Okay, Auf gut Deutsch: Es hemmt die Effekte anderer Stoffe, die normalerweise CB1 und CB2 Rezeptoren aktivieren. Es kann zum Beispiel die Dichte von CB1 Rezeptoren erhöhen, wodurch die psychoaktiven Effekte von THC stark gemindert werden. Falls du jetzt Angst hast, nicht mehr high zu werden, wenn du ein paarmal CBD konsumiert hast, sei beruhigt. CBD kann nämlich auch Cytochrome P-450 Enzyme hemmen, welche eigentlich THC abbauen. So ist mehr THC verfügbar um die Rezeptoren zu aktivieren.



Das schöne ist nun, dass CBD auch als Antagonist am Rezeptor GPR55 wirkt. Das sorgt dafür, dass die Paranoia und Herzrasen verursachenden Effekte von THC stark gemindert werden. Das heißt der Rausch wird sozusagen abgerundet und entschärft. Falls ihr jedoch nicht gerade euren THC Rausch verlängern und ihm eine unangenehme Note der Angst nehmen wollt, ist die Rezeptorwirkung hier gar nicht die wichtige Wirkung. Falls doch, voilà. 

Wenn CBD an den CB1 und CB2 Rezeptoren wirken würde, hätte es übrigens das selbe Abhängigkeitspotential wie THC; welches es zum Glück nicht hat. Es wirkt nämlich an Rezeptoren die nicht mit Sucht in Verbindung gebracht werden. Im Gegenteil, durch die Antagonistenwirkung am CB1 Rezeptor hat es noch eine weitere besondere Wirkung: CBD sorgt dafür, dass der Gedächtnisverlust durch Gras minimiert wird. Das berühmte Verlieren des Gedankenfadens wird durch CBD gestoppt und das Kurzzeitgedächtnis funktioniert weiterhin.

CBD wirkt zusätzlich auch als ein allosterischer Modulator an deinen Opio-Rezeptoren, wodurch es schmerzlindernd wird und chronische Entzündungen hemmen kann. 

Die Toxizität von CBD ist übrigens sehr sehr sehr gering. In den letzten 6000 Jahren gab es keinen einzigen CBD-Toten. Verglichen mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern und Schmerzmitteln wie Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol ist das verdammt wenig. Zur Studie

CBD wirkt am 5HT1A Rezeptor, einem berühmten Serotoninrezeptor. Das ist der Wirkmechanismus, dem die antidepressive und stimmungsaufhellende Komponente des Rausches zugeschrieben wird. Zur Studie

Des weiteren konnte in einigen Studien, von denen ich hier zwei interessante verlinkt habe gezeigt werden, dass CBD angstlösend und angstbefreiend wirkt. Es wirkt nämlich nicht nur als Antagonist zu THC, dass Angst verstärken kann, sondern auch als Antagonist zu körpereigenen Botenstoffen, die Angst auslösen. Somit wirkt es allgemein stark beruhigend.